Schalke-Kapitän Karaman schlägt Alarm

von SID
Kontakt mit Klopp? Karius mit offenen Worten
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Kontakt mit Klopp? Karius mit offenen Worten

Der Schalker Kapitän Kenan Karaman hält sich nach der 0:1-Heimpleite gegen Mainz mit klaren Worten nicht zurück.

Nach der ersten Heimpleite und dem nächsten Torlos-Auftritt des Bundesliga-Rückkehrers Schalke 04 in eigener Arena nahm Kenan Karaman kein Blatt vor den Mund. „Das war unser schlechtestes Spiel bis jetzt“, stellte der Kapitän nach dem 0:1 (0:1) gegen den FSV Mainz 05 fest, „unser Zweikampfverhalten war unterirdisch.“

Nach den Nullnummern gegen Rekordmeister Bayern München und Mitaufsteiger SV Elversberg gelang auch gegen die Auswärtsexperten aus Mainz kein Tor, wieder gingen über 62.000 Fans nach Hause, ohne den ersten Bundesliga-Heimtreffer seit dem Abstieg 2023 gesehen zu haben. „Wir spielen zu schlampig, sind gar nicht nach vorne gekommen mit dem Ball“, meinte Karaman.

Kenan Karaman war mit der Schalker Leistung unzufrieden
Kenan Karaman war mit der Schalker Leistung unzufriedenKenan Karaman war mit der Schalker Leistung unzufrieden© IMAGO/MB Media Solutions

Muslic kann Karaman-Kritik nachvollziehen

Die Offensive bleibt bei den Königsblauen – nicht nur daheim – das große Problem: Vier Tore erzielte das Team von Trainer Miron Muslic in den bisherigen sechs Bundesligaspielen, so wenig wie kein anderes. Kein einziger Stürmer traf bislang, auch Altstar Edin Dzeko nicht, der bis zu seiner Auswechslung nach einer Stunde völlig in der Luft hing.

In der 74. Minute musste der Mainzer Torhüter Alexander Schwolow erstmals einen Schuss auf sein Tor abwehren. An Dzeko liege es aber nicht, dass Schalke erst in der letzten halben Stunde zu Offensivaktionen kam. „Wir müssen Edin natürlich auch einsetzen“, sagte Karaman, „da sind wir als Mannschaft in der Pflicht. Sonst kann er auch nicht viel machen.“

Nur einen Spieler nahm der Kapitän von seiner Generalkritik aus – Torhüter Loris Karius, der mit zahlreichen Paraden einen höheren Rückstand verhindert und die Partie bis zum Schlusspfiff offengehalten hatte. „Zur Halbzeit hätte man alle bis auf Loris auswechseln können“, meinte Karaman, dessen deutliche Worte auch beim Trainer ankamen. „Das ist eine klare Analyse, aber auch eine ehrliche“, sagte Muslic.

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