Hamann bedauert Krösche-Aus: „Finde es schade“
Eintracht Frankfurt stellt Markus Krösche frei
Markus Krösche ist nicht mehr länger Sportvorstand von Eintracht Frankfurt. TV-Experte Dietmar Hamann bedauert den Zeitpunkt der Entscheidung.
Dietmar Hamann hat sich zur Trennung von Markus Krösche und Eintracht Frankfurt geäußert und den Zeitpunkt der Entscheidung bedauert.
„Ich finde es schade, weil sie sehr erfolgreich waren die letzten Jahre. Ich finde es schade, dass er nach sechs Spielen auf einmal Hals über Kopf verabschiedet wird“, sagte Hamann bei Sky90. Hamann fügte hinzu: „Es gab ja das Angebot von der AC Mailand, die ihn unbedingt wollten. Also hätte man, wenn er dahingewollt hätte, was ja glaube ich so war, im Sommer eine Lösung finden können. Ich finde es schade, dass es jetzt in der laufenden Saison zu Ende geht.“
Hamann: „Es war eine wunderbare Ehe“
Der ehemalige Spieler des FC Bayern spielte auf die im Sommer kursierenden Gerüchte zu einem Krösche-Engagement bei der AC Mailand an. Doch daraus wurde nichts, Krösche sagte dem Serie-A-Klub ab.
Hamann hätte einen Schlussstrich im Sommer besser gefunden. „Ich finde es schade, dass es in der laufenden Saison zu Ende geht, weil es eigentlich eine wunderbare Ehe war. Er hat super Transfererlöse erwirtschaftet“, meinte der TV-Experte.
Der Manager hat bei der SGE Großes geleistet. Dabei stechen besonders die Transfers von Randal Kolo Muani (kam 2022 ablösefrei vom FC Nantes und wechselte ein Jahr später für 95 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain), Omar Marmoush (kam 2023 ablösefrei vom VfL Wolfsburg und wechselte anderthalb Jahre später für 75 Millionen Euro zu Manchester City) und Hugo Ekitiké (kam 2024 für 31,5 Millionen Euro von Paris Saint-Germain und wechselte ein Jahr später für 95 Millionen zum FC Liverpool) ins Auge.
Krösche wurde am Sonntag auf eigenen Wunsch freigestellt. Axel Hellmann wurde derweil zum Vorstandsvorsitzenden ernannt und übernimmt auch „interimsweise die Aufgaben des Sportvorstands“.