Es war knapp: Kane bei Ballon d’Or wenige Punkte vor Mbappé
Kane krönt sich zum Ballon-d’Or-Sieger
Harry Kane gewinnt den Ballon d'Or offenbar mit nur wenigen Punkten Vorsprung. Der Superstar des FC Bayern profitiert auch von einem Wettstreit unter den Spaniern.
Harry Kane hat den Ballon d’Or offenbar mit einem nur kleinen Vorsprung vor Kylian Mbappé gewonnen. Wie Vincent Garcia, Chefredakteur des preisverleihenden Magazins France Football, verriet, fiel die Entscheidung noch knapper als vor zwei Jahren aus – als der Spanier Rodri das Rennen vor Vinícius Júnior machte.
„In diesem Jahr gab es mehrere ernsthafte Kandidaten. Die beiden engsten waren die Top 2, Harry Kane und Kylian Mbappé, und das Rennen zwischen ihnen wurde mit sehr geringem Vorsprung entschieden“, sagte Garcia nach der Gala in London.
Er erklärte weiter: „Der Punkteabstand zwischen Kane und Mbappé war kleiner als der Abstand zwischen Rodri und Vinícius Júnior im Jahr 2024, der 41 Punkte betrug – und das war damals bereits ein sehr knapper Abstand. Es war unglaublich knapp zwischen Harry Kane und Kylian Mbappé im Kampf um den ersten Platz in diesem Jahr.“
Kane landet in Kolumbien und Australien ganz vorne
Er habe die Abstimmung während des vergangenen Monats in Echtzeit verfolgt: „Kylian führte das Rennen lange Zeit an, aber Harry Kane kam wieder ins Rennen, und am Ende wurde es mit einer sehr, sehr knappen Anzahl von Punkten entschieden.“
Garcia verriet auch noch, dass Kane von dem Wettstreit unter den Spanier profitiert habe. Der Weltmeister Rodri habe seinen letztlich nur drittplatzierten Landsmann Lamine Yamal Punkte gekostet.
Die Veröffentlichung der genauen Punktzahl wolle er France Football überlassen, sagte er noch. Er selbst habe übrigens nicht primär für Kane gestimmt.
Ein paar Zahlen fanden den Weg bereits an die Öffentlichkeit, so enthüllten die Journalisten aus Kolumbien und Australien ihre Punktevergabe. In beiden Ländern landete Kane an der Spitzenposition und sahnte damit die Maximalpunktzahl von 15 Zählern ab.
Ballon d’Or: So wurde gewählt
Die Jury bestand aus 100 Journalisten, nur Vertreter aus den 100 bestplatzierten Nationen der FIFA-Weltrangliste waren beteiligt. Jedes Land wurde durch einen von France Football bestimmten Reporter vertreten. Sie benannten ihre Top 10, die sie aus der zuvor bestimmten Top-30-Kandidatenliste wählen mussten.
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Für Platz eins wurden 15 Punkte vergeben, Platz zwei erhielt 12 Zähler, Platz drei immerhin noch zehn. So ging es absteigend weiter, für den zehnten Platz erhielten die Kandidaten einen Punkt.