Sturm wünscht Reindl „nur das Beste“
"Wir hatten eine schöne Zeit zusammen und ich weiß, was er kann", sagt der frühere Bundestrainer über den Kandidaten für die Präsidentenwahl.
Marco Sturm hofft, dass Franz Reindl im zweiten Anlauf zum Präsidenten des Eishockey-Weltverbandes IIHF gewählt wird. „Ich fände es super. Ich wünsche ihm da nur das Beste“, sagte der frühere Bundestrainer und heutige Headcoach des NHL-Klubs Boston Bruins in einer Medienrunde. „Wir hatten eine schöne Zeit zusammen und ich weiß, was er kann.“
Beim IIHF-Kongress auf Teneriffa entscheidet sich am Freitag, ob Reindl nach seinem Scheitern vor fünf Jahren diesmal die meisten Stimmen erhält. Der 71-Jährige hat acht Gegenkandidaten, der prominenteste ist der ehemalige tschechoslowakische und tschechische Nationaltorwart Petr Briza. 2021 war Luc Tardif gewählt worden, der Franzose tritt nicht mehr an.
Dass Reindl es noch einmal versucht, hat Sturm „nicht überrascht. Der Franz ist in einer super Kondition, ist auch immer sportlich unterwegs und er fühlt sich ja immer noch fit.“ Das Amt traue er dem früheren Präsidenten des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) „immer noch zu. Das wäre natürlich auch ein Traum für ihn.“ Als das Nationalteam bei den Olympischen Spielen 2018 unter Sturms Regie sensationell Silber holte, war Reindl noch DEB-Boss.
Sollte Reindl sich durchsetzen, wäre er der zweite deutsche IIHF-Präsident nach Günther Sabetzki (1975 bis 1994).