Luke Littler droht den Niederlanden mit Boykott
"Believe it or not!" Kommentator feiert irren Littler-Thriller
Während Luke Littlers Partie gegen Nathan Aspinall sieht sich der Schiedsrichter sogar gezwungen, das Match kurzzeitig zu unterbrechen. Anschließend findet Littler für die Buhrufe deutliche Worte und erwägt Konsequenzen.
Darts-Weltmeister Luke Littler hat nach anhaltenden Anfeindungen durch Zuschauer mit einem Boykott von Turnieren auch in den Niederlanden gedroht. Der 19-Jährige war am Wochenende bei den World Series of Darts Finals (LIVE auf SPORT1) im Amsterdam sowohl gegen Lokalmatador Danny Noppert als auch im Achtelfinale gegen Nathan Aspinall (England) ausgebuht und ausgepfiffen worden. In Deutschland hatte Littler in der Vergangenheit Ähnliches erlebt.
Während der Partie gegen Aspinall sah sich der Schiedsrichter sogar gezwungen, das Match kurzzeitig zu unterbrechen und die Zuschauer wegen ihres Verhaltens zu verwarnen.
Auf die Frage, ob er wie bereits in Deutschland auch bei European-Tour-Veranstaltungen in den Niederlanden fernbleiben könnte, antwortete Littler bei Online Darts eindeutig: „100 Prozent.“
Luke Littler: „Hat keinen Sinn, dass ich meine Zeit verschwende“
Der Engländer ergänzte: „Wenn die Niederländer so bleiben, dann werde ich dort keine Euro-Tour mehr spielen. Es hat einfach keinen Sinn, dass ich anreise und meine Zeit verschwende, während ich ausgebuht werde.“ Zudem sagte er: „Ich will einfach nur Darts spielen – und natürlich Autogramme geben.“
Littler hatte nach eigenen Angaben am Freitag und Samstag bewusst auf Gesten gegenüber dem Publikum verzichtet. „Die vergangenen zwei Abende habe ich gar nichts gemacht, ich bin einfach von der Bühne gegangen und habe niemandem gedankt. Es hat keinen Sinn, allen zu danken, wenn sie mich ausbuhen“, erklärte er.
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Der englische Ausnahmeakteur hatte in Deutschland ähnliche Erfahrungen gemacht und deshalb auf Teilnahmen an European-Tour-Turnieren verzichtet. Bei der Europameisterschaft Ende Oktober in Deutschland wird er aber wohl starten. „Ich war schon lange nicht mehr bei den Deutschen. Wir werden in Dortmund sehen, ob sich das ändert oder gleich bleibt.“