Darts-Star enthüllt dunkle Momente
"Da wird immer dieser eine Idiot sein!"
Stephen Bunting muss sich mit schlimmen Hassnachrichten auseinandersetzen, die auch seine Familie treffen. Der Darts-Star gibt nun Einblicke in schlimme Zeiten.
Darts-Profi Stephen Bunting hat in einem Interview mit dem britischen Guardian offen über die Schattenseiten seines Erfolgs gesprochen.
„The Bullet“ berichtete von Morddrohungen, Hassnachrichten gegen seine Familie und einer persönlichen Krise, die ihn vor einigen Jahren über ein Karriereende nachdenken ließ.
Der 41-Jährige gehört zu den populärsten Spielern der PDC-Tour. Besonders nach seinem überraschenden Ausscheiden bei der Weltmeisterschaft 2026 musste er jedoch zahlreiche Anfeindungen über sich ergehen lassen.
Der „Champion des Volkes“ bekommt viel Hass ab
„Es war sehr verletzend“, sagte Bunting rückblickend. Die überzogene Kritik richtete sich dabei nicht nur gegen seinen sportlichen Auftritt. Vor allem eine Aussage im Vorfeld wurde ihm nicht verziehen.
Nach seinem ersten Match sei er gefragt worden, wie er mit seinem „nächsten Gegner, dem Inder Nitin Kumar, zurechtkommen würde, da dieser eine große Fangemeinde hat. Ich sagte: ‚Na ja, ich bin der Champion des Volkes‘, wie ich von Sky, ITV und anderen Sendern genannt wurde“, berichtete Bunting.
Es habe sich eigentlich um einen „scherzhaften Kommentar“ gehandelt, aber seine Social-Media-Kanäle seien „regelrecht explodiert.“ Als er später in der dritten Runde unerwartet ausschied, zog er sich auch noch den Zorn wettender Zocker zu.
„Wir hatten Morddrohungen bekommen. Es war schrecklich. Bis heute können wir nicht verstehen, wie es überhaupt so weit kommen konnte“, sagte Bunting. Auch sein Sohn Toby sei ins Visier der wütenden Kritiker geraten. Dies habe dazu geführt, dass der Youngster in der Schule gemobbt wurde.
Bunting über eiskalte Hände und Spielschulden
Obwohl Bunting in den sozialen Medien und auch schon auf der Bühne schlimme Dinge erleben musste, kam sein wohl dunkelster Moment im Dartssport bei einem örtlichen Ligaspiel, bei dem er gegen einen Amateur verlor.
„Das war vor fünfeinhalb Jahren. Ich erinnere mich, dass ich in der Kneipe war, und wenn ich nervös werde, bekomme ich richtig kalte Hände. An diesem Abend waren meine Hände eiskalt. Ich traf einfach gar nichts, und sobald es vorbei war, rief ich meinen damaligen Manager an und sagte: ‚Wenn ich keine Hilfe bekomme, höre ich mit dem Sport auf.’“
Bunting schilderte bedrückende Szenen nach schlechten Spielen: „Ich ging direkt in mein Schlafzimmer. Ich legte mich ins Bett und schloss die Tür ab. Ich fühlte mich völlig hilflos. Ich befand mich in meiner eigenen dunklen Welt.“
Hohe Spielschulden taten ihr übriges, 90.000 Pfund habe er verspielt: „Das war der Wahnsinn. Ich habe an diesen Online-Spielautomaten gespielt, und natürlich merkt man gar nicht, was man da eigentlich tut.“
Er habe ernsthaft in Erwägung gezogen, das Dartsspielen aufzugeben und sich einen anderen Job zu suchen. Ein Sportpsychologe und Hypnotherapie halfen ihm letztlich, sein Selbstvertrauen wiederzufinden.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.