Littler ringt starken Springer nieder

Deutscher 9-Darter lässt Kommentatoren ausrasten
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Deutscher 9-Darter lässt Kommentatoren ausrasten

Für Niko Springer bedeutet Luke Littler Endstation. Auch Für Martin Schindler sind die Czech Darts Open beendet. Im Sechzehntelfinale ist Schluss für die Deutschen.

Niko Springer ist am Samstagabend im Sechzehntelfinale der Czech Darts Open an Luke Littler gescheitert. Der deutsche Darts-Profi verlor in Prag mit 4:6 in Legs gegen den englischen Superstar, der einen starken 108er Drei-Dart-Average warf und 43 Prozent seiner Checkout-Möglichkeiten nutzte.

Springer, der einen soliden Drei-Dart-Average von 98 anbot, hatte allerdings durchaus Chancen und hielt bis zum Ende mit. „Niko hat wirklich gut gespielt. Auf einmal stand es nur noch 5:4 und er hatte Darts, um auszugleichen“, betonte Littler nach dem Match bei DAZN. Zuvor hatte der 19-Jährige bereits 5:2 geführt, ehe sich Springer noch einmal aufgebäumt hatte.

Niko Springer scheitert an Luke Littler
Niko Springer scheitert an Luke LittlerNiko Springer scheitert an Luke Littler© IMAGO/GEPA pictures

Auch Schindler scheitert

Am Nachmittag war auch Martin Schindler ausgeschieden. Der deutsche Darts-Profi unterlag Wessel Nijman mit 5:6 in. Schindler präsentierte sich eigentlich in guter Form und spielte einen Drei-Dart-Average von 98,24 Punkten, verpasste aber die entscheidenden Gelegenheiten.

Zuvor hatte „The Wall“ mit drei Highfinishes geglänzt. Das siebte Leg hatte er mit einem Big Fish beendet, kurze Zeit später hatte er durch ein 127er-Finish auf 5:4-Führung gestellt. Bei 5:4 hatte sich der Deutsche sogar einen Match-Dart erspielt, den er jedoch knapp neben die Doppel-16 setzte.

Nijman behielt die Nerven

Im Decider behielt schließlich der Niederländer die Nerven – und das, obwohl sein Flug ausgefallen war und er später anreisen musste. Das Spiel war extra ans Ende der Nachmittagsession gesetzt worden.

Schindler, der fünf seiner sieben Checkout-Möglichkeiten nutzte (71,43 Prozent), hätte sich einen weiteren Match-Dart herausspielen können, hatte jedoch knapp die Single-20 verfehlt. In der ersten Runde am Freitag hatte Schindler den Waliser Robert Owen mit 6:4 bezwungen. Springer hatte in der ersten Runde mit 6:0 in Legs gegen den Slowaken Martin Homola triumphiert.