Nächster Grand Prix, nächste Enttäuschung für Max Verstappen: Der Niederländer hat in der Formel 1 einen weiteren Rückschlag erlebt.

Im Qualifying drehte sich Verstappen nach einem Fahrfehler auf seiner schnellen Runde und wurde so zunächst nur Sechster. Nur weil Lewis Hamilton und Kimi Antonelli nachträglich für ein Vergehen je drei Plätze nach hinten versetzt wurden, rutschte er immerhin noch auf den vierten Startplatz.

Max Verstappen zeigte sich nach der Quali verärgert
Max Verstappen zeigte sich nach der Quali verärgert Max Verstappen zeigte sich nach der Quali verärgert © IMAGO/DeFodi Images

Vor den Strafen gegen Hamilton und Antonelli saß der Frust extrem tief. „Es stimmt immer etwas anderes nicht. Wir haben keinen Reifen-Abbau, sondern ein Auto-Abbau. Wenn das Auto selbst der Fehler ist, dann hat man ein großes Problem“, sagte der Red-Bull-Pilot bei Sky.

„Das Auto wurde von Runde zu Runde immer schlechter – und desto schwieriger wurde es, eine gute Runde hinzubekommen“, ärgerte sich Verstappen.

Als er anschließend gefragt wurde, ob er Hoffnung habe, dass es bald besser werden könnte, wurde der Niederländer so richtig deutlich: „Es war schon schlecht! Wenn das Auto morgen auch so ist, dann ist das Rennen (am Sonntag ab 15 Uhr im LIVETICER) schon jetzt vorbei.“

Formel 1: Schumacher kritisiert Verstappen

„Wir müssen unbedingt jetzt endlich verstehen, was falsch an dem Auto ist. Das ist schon das ganze Jahr so, dass immer etwas anderes falsch läuft“, sagte Verstappen.

Der Dreher im Qualifying war nicht der erste Fehler des Niederländers in den vergangenen Wochen. „Ich muss ehrlich sagen – speziell weil Max immer sehr ans Limit geht -, dass es aus irgendeinem Grund vielleicht auch an ihm selbst liegt. Vielleicht liegt es an seinem Fahrstil, dass er einfach zu viel vom Auto will“, erklärte Sky-Experte Ralf Schumacher.

„Bei Hadjar passiert fast weniger, muss man sagen. Es passiert immer bei Max, wenn er irgendwo reinfährt. Er ist ja auch als sehr später Bremser bekannt“, sagte Schumacher weiter: „Vielleicht liegt es daran, dass er einfach akzeptieren muss, dass das Auto eben nicht so viel Downforce hat wie im letzten Jahr. Vielleicht ist es einfach nur das.“