Max Verstappen hat seine jüngsten Zweifel an einer Zukunft in der Formel 1 überwunden und seinen Verbleib für 2027 bestätigt. „Ja, sicher“, sagte er im Interview mit dem niederländischen Telegraaf: „Es sei denn, es passieren wirklich verrückte Dinge, aber davon gehe ich nicht aus.“
Verstappen pocht auf Motorenreglement-Zusagen
Er hoffe, sagte Verstappen im Vorfeld des Großen Preises von Kanada (Sonntag, 22.00 Uhr MESZ/Sky) allerdings, „dass alle ihr Wort halten“. Damit bezog sich der viermalige Weltmeister wohl auf die angedachten Änderungen am Motorenreglement. Im kommenden Jahr soll der Verbrenner im Hybridsystem wieder wichtiger werden und etwa 60 Prozent der Energie liefern. Diese Maßnahmen müssen allerdings noch final beschlossen werden.
Zu dieser Saison waren neue Antriebe eingeführt worden, in denen die Leistung beinahe gleichmäßig auf Verbrenner und Elektromotor verteilt ist. Das System ist allerdings nicht ausgereift und führt zu Energiemangel, wenn die Fahrer die Autos am Limit bewegen. Entsprechend unbeliebt sind die Motoren nicht nur bei den Fahrern, Verstappen gehörte bislang zu den lautesten Kritikern und schloss mitunter gar einen vorzeitigen Abschied nicht aus. Sein Vertrag bei Red Bull Racing läuft bis 2028.
Verstappen lobt geplante Regelreform
Er habe sich mittlerweile mit dem Status quo arrangiert. „Ab einem gewissen Punkt, versuche ich, das Beste daraus zu machen“, sagte er: „Auch mit dem Wissen, dass es nächstes Jahr besser wird.“
Schon am Donnerstag hatte Verstappen in Montréal die geplanten Veränderungen am Reglement gelobt. „Ich will, dass die Formel 1 ein gutes Produkt ist. Und das wird mit Sicherheit das Produkt verbessern“, sagte er: „Das geht definitiv in eine positive Richtung.“