Diese Szenen möchten die Verantwortlichen der Formel 1 nicht nochmal sehen – und haben es mit dieser Strafe überdeutlich gemacht.

Der Automobil-Weltverband FIA hat die Betreiber des Rennens in Austin zu einer Geldbuße von 500.000 Euro verdonnert, weil Hunderte Zuschauer auf die Strecke gestürmt waren, während noch Autos auf der Auslaufrunde waren. 150.000 Euro müssen sofort bezahlt werden, die restlichen 350.000 Euro wurden bis 2026 zur Bewährung ausgesetzt.

Formel-1-Fans überwinden Zäune und Absperrungen

Rund 200 Fans kletterten über zwei Zäune, sprangen zwei Meter in die Tiefe und passierten eine Absperrung, um sich Zugang zur Start-Ziel-Linie zu verschaffen. Da dies als schwerer Verstoß gegen die Sicherheitsmaßnahmen des Dachverbandes gewertet wurde, folgte eine Anhörung vor den Rennkommissaren. Diese kamen zum Schluss, dass die Betreiber „keine angemessenen Maßnahmen ergriffen haben, was zu einer unsicheren Situation führte“.

Neben den sofort zu zahlenden 150.000 Euro darf sich der Veranstalter bis Ende 2026 keinen weiteren Vorfall dieser Art mehr leisten. Er muss bis Jahresende einen Plan zur Behebung des Problems einreichen.

Bereits bei anderen F1-Veranstaltungen traten ähnliche Probleme auf: Auch in Melbourne und Brasilien hatten Fans die Strecke betreten. Die Strafzahlung aus Austin soll zur Finanzierung von Sicherheitsmaßnahmen verwendet werden – so zumindest die Empfehlung der Rennkommissare an die FIA.