Für Nico Hülkenberg war das Qualifying zum Großen Preis von Brasilien (Sonntag, ab 18.00 Uhr im SPORT1-Liveticker) bereits nach Q2 beendet. Mit Rang elf verpasste er zwar den letzten Quali-Abschnitt knapp, steht aber zumindest vor Teamkollege Kevin Magnussen, der von Position 14 ins Rennen geht.
Zudem blieb der Haas-Pilot von dem Unwetter verschont, das Q3 vorzeitig beendete. Starker Wind und Regen veranlasste die Verantwortlichen bei noch gut vier Minuten auf der Uhr, die rote Flagge zu schwenken.
Trotz der verpassten Top Ten konnte der Emmericher dem Freitag – neben Rang elf in der Quali fuhr er im ersten Freien Training die viertschnellste Zeit – aber Positives abgewinnen. „Ich fühle mich wohl im Auto und auf der Strecke – und in Brasilien sowieso“, sagte er nach dem Qualifying bei Sky.
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Hülkenberg hofft auf Wetterchaos
Allerdings räumte der 36-Jährige auch ein, dass es sowohl im Sprint am Samstag als auch im Rennen schwierig werden könnte. Zudem ist da immer noch Unwägbarkeit des Wetters. Mit welcher Gewalt der Wind in Interlagos zuschlagen kann, bekam beim Qualifying ein Tribünendach in der letzten Kurve zu spüren.
Trotzdem hofft Hülkenberg auf zumindest etwas Einmischung von oben. „Gegen etwas Wetterchaos hätte ich nichts“, gab er mit einem leichten Grinsen zu Protokoll.
Haas bei Regen im Vorteil
Dabei dürfte er vor allem an die Reifen denken. Bereits beim Rennen in Zandvoort im August betonte er, dass der Haas die Reifen schnell auf Temperatur bringt.
„Das ist gut in der Quali. Aber im Dauerlauf führt das zu den bekannten Problemen“, erklärte er damals. Bei Regen könnte dieser Umstand jedoch zu einem Vorteil werden, „denn viele Fahrer tun sich schwer damit, die Regenreifen auf Temperatur zu halten. Solche Probleme haben wir nicht.“
Daher werden Hülkenberg und Haas den Wetterbericht an diesem Formel-1-Wochenende wohl mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgen.