Die Sommerpause ist in der Formel 1 traditionell die Zeit für Gerüchte, so auch in diesem Jahr. Aktuell mittendrin: Der US-Rennstall Haas. Teamchef Günther Steiner erklärte kürzlich im Interview mit sport.de, es sei nur eine Frage der Zeit, bis Nico Hülkenberg als Pilot für die kommende Saison bestätigt wird. Bei Teamkollege Kevin Magnussen sieht die Sache dagegen anders aus.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge muss der Däne um sein Cockpit bangen – mögliche Nachfolger werden bereits gehandelt.

Ab der Saison 2024 arbeitet Haas eng mit Alfa Romeo zusammen. Wäre dies für den italienischen Autobauer also die Gelegenheit, um mit Antonio Giovinazzi einen Italiener zurück in die Königsklasse zu bringen? Eine Möglichkeit, von der unter anderem RacingNews 365 berichtet.

Giovinazzi für Magnussen bei Haas?

Demnach soll Giovinazzi, der bereits für Alfa in der Formel 1 fuhr, eigentlich als Nachfolger von Mick Schumacher eingeplant gewesen sein. Weil der Italiener aber im Training zum US-Grand-Prix 2022 crashte, soll das Engagement nicht zustande gekommen sein. Stattdessen bekam mit Hülkenberg erneut ein Deutscher den Zuschlag.

Doch Giovinazzi ist nicht der einzige Name, der als möglicher Magnussen-Nachfolger gehandelt wird. So wird auch Théo Pourchaire genannt. Der 19-Jährige gilt als Ausnahmetalent, dem eine große F1-Karriere prophezeit wird. Im vergangenen Jahr gewann er die Formel-2-Vizemeisterschaft.

Dass sich Steiner nach dem missglückten Experiment mit Schumacher und Nikita Mazepin erneut auf einen jungen Piloten einlässt, darf aber zumindest angezweifelt werden.