Was war das denn?
Für Sky-Experte Ralf Schumacher war es fast schon „historisch“, was Haas-Pilot Kevin Magnussen und Nyck de Vries im AlphaTauri beim Großen Preis von Kanada da aufführten.
De Vries hatte kurz zuvor Magnussen in der ersten Kurve recht forsch angriffen und den Dänen dabei leicht von der Strecke gedrückt.
Das wollte Nico Hülkenbergs Teamkollege nicht auf sich sitzen lassen und revanchierte sich in der folgenden Kurve, woraufhin Mercedes-Pilot George Russell beide überholte.
Formel 1 in Montreal: Magnussen parkt de Vries zu
Magnussen verlor mehr Schwung und wurde auf der Geraden direkt erneut von de Vries angegriffen. Beide Piloten verbremsten sich dabei böse und mussten in den Notausgang.
Dabei platzierte sich Magnussen so geschickt hinter de Vries – und blockierte diesen erstmal seelenruhig -, dass der Niederländer unmöglich wieder auf die Strecke zurückfahren konnte.
Erst, nachdem sich Magnussen passend manövriert und wieder in das Geschehen eingereiht hatte, bekam auch de Vries die Chance, den Notausgang wieder zu verlassen.
Ralf Schumacher amüsierte sich über das Zupark-Manöver von Magnussen – de Vries dürfte es wohl weniger lustig gefunden haben.
Netz lacht – so reagieren die beiden F1-Fahrer
Auch das Netz hatte seinen Spaß an dem Zweikampf:
Die Fahrer gingen straffrei aus, für de Vries ist dies die richtige Entscheidung: „Es war ein reiner Rennunfall, nicht mehr und nicht weniger meiner Meinung nach.“
Ähnlich sah es auch Magnussen: „Es war eine seltsame Situation. Er fuhr hart, aber darüber will ich mich nicht beschweren. Das Problem war, dass er den Bremspunkt in Kurve 3 verpasste und mich mitnahm. Aber das kann er nicht mit Absicht gemacht haben.“