Für Mick Schumacher-Fans ist es eine ungewohnte Optik.
Der Sohn von Michael Schumacher trägt jetzt Schwarz. Mercedes-Schwarz. Als Ersatzfahrer wurde auch der junge Deutsche den Zuschauern beim Livestream der Präsentation des neuen W14 als wichtiger Teil des Teams präsentiert. (NEWS: Mercedes greift auf alten Trick zurück)
So sieht sich Schumacher junior auch selbst: „Ich habe Erfahrung mit der aktuellen Auto-Generation und hoffe, dass ich dem Team helfen kann, das Auto im Simulator zu verbessern und entsprechendes Feedback zu geben“, sagte der 23-Jährige in der anschließenden Medienrunde. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)
Trotzdem will Schumacher auch selbst von seiner neuen Rolle profitieren: „Es ist ein Privileg, Teil von Mercedes zu sein“, betonte der ehemalige Haas-Pilot. „Vielleicht ist es nicht der Schritt, den ich wollte. Aber es ist ein anderer guter Weg, mich als Rennfahrer zu verbessern.“
F1-Rückkehr? Mick Schumacher ist zuversichtlich
Dabei sollen auch die beiden Mercedes-Stammfahrer helfen. „Es gibt natürlich keinen direkten Vergleich“, räumte Schumacher ein. „Aber ich werde mir ihre Herangehensweise und ihren Fahrstil anschauen und vielleicht auch abschauen.“ (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)
Das Ziel: eine Rückkehr ins Stammcockpit.
„Mein Ziel ist es, in der Formel 1 zu bleiben. Es gibt natürlich keine Garantie, aber ich bin in einer komfortablen Position, wo ich denke, dass ich viel aus dem Jahr rausholen kann. Ich bin sicher, dann wird es Möglichkeiten geben“, meinte Schumacher.
Und fügte an: „Über den Winter haben einige Leute schon Interesse bekundet. Sicher, da geht was. Wann Gespräche anfangen, wird sich im Laufe der nächsten Wochen und Monate zeigen.“
Mick Schumacher ist als Reservefahrer zu Mercedes gewechselt. Im Interview spricht der Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher über den Wechsel.
Solange trainiert der Kerpener, als müsse er morgen ins Auto springen. „Ich bin im Winter ein Formel-3-Auto gefahren und versuche, so viele Autos wie möglich zu bewegen. Ich bin so fit wie nie zuvor und will scharf bleiben.“ (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)
Ausflüge in andere Rennserien sind dagegen nicht geplant.
„Der Kalender ist intensiv, ich werde hier und da ein paar Kartrennen mitfahren, was wahrscheinlich der Formel 1 am nächsten kommt“, so Schumacher.