Für die neue Saison wurden in der Formel 1 einige Änderungen vorgenommen.

Unter anderem fand eine Umgestaltung des Rennwochenendes statt. Dazu gehört in Zukunft auch das „Show-and-Tell“-Prinzip, das von der FIA im Reglement für 2022 verankert wurde. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Heißt konkret: An jedem Rennwochenende müssen die Teams ihre Upgrades offenlegen und den Medien in einer eigens dafür angelegten Session erklären.

„Alle großen aerodynamischen und Bodywork-Komponenten und Bauteile“, die nicht beim vorangegangenen Wochenende bereits zum Einsatz kamen, müssen der FIA in einem Dokument benannt und kurz erklärt werden. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Formel 1: Keine geheimen Technik-Tricks mehr?

Dieses Dokument muss am Donnerstagnachmittag, 23 Stunden vor Beginn des ersten Freien Trainings, bei der FIA vorliegen. Bis die Boliden beim sogenannten „Pre-Event Automobile Display“ vorgestellt werden, werden die Infos auch gegenüber den Medien nicht preisgegeben.

Diese Vorführrunde startet nicht später als 90 Minuten vor Beginn des ersten Freien Trainings. Bis zu eine Stunde lang müssen die Teams ihre beiden Fahrzeuge vor der Garage den Medien vorstellen. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Eine zweite Session findet 30 Minuten nach dem Qualifying statt, wenn sich die Autos unter Parc-Fermé-Bedingungen befinden. Dafür wird der Rennleiter fünf Teams auswählen, die jeweils ein Auto zur Verfügung stellen müssen. Je ein führender Mitarbeiter der Teams muss dann die Veränderungen seit dem Vortag vorstellen.

Der Mediendonnerstag wurde dagegen abgeschafft und stattdessen auf Freitagvormittag verschoben, damit Fahrer und Teamvertreter einen Tag später anreisen können. Die Freien Trainings finden dann beide am Nachmittag statt.

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