Sie hat gute Tradition, die Weihnachtskarte von Bernie Ecclestone (91). Der ehemalige Formel-1-Boss nimmt darin stets die abgelaufene Formel-1-Saison humorvoll in einer Karikatur aufs Korn.

In diesem Jahr macht er sich in der kultigen Nachricht einerseits über die Gleichberechtigungskampagne der Formel 1 namens „We race as one“ lustig – und er springt Weltmeister Max Verstappen zur Seite.

SPORT1 liegt ein Original der Karte vor: Auf der Vorderseite sieht man einen Großteil der Piloten niederknien. Alle haben ein Schild um den Hals hängen mit einem Dollar-Zeichen und dem Wörtchen „Equal“, auf deutsch: „gleich“.

Ecclestone prangert Ungleichbehandlung an

Was Ecclestone sagen will: Die Formel 1 kämpft für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung, doch gleich bezahlt werden die Piloten nicht.

Im Vordergrund sind zudem ein Red Bull und ein Mercedes zu sehen und der Spruch: „Wenigstens sind einige Autos gleich. Manchmal.“ Ferrari und Co. rasen den Spitzenteams dagegen nur hinterher.

Noch besser und tiefgründiger wird‘s auf der Innenseite. Dort springt der Brite dem frischgebackenen Weltmeister Verstappen zur Seite. Denn dort zitiert er ironisch fiktive Regeln für 2022: „Überquere keine weißen Linien! Hilf Deinen Gegnern mit ein bisschen Hilfe von den Stewards und fahre kein Rennen!“ (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Rennkommissare bekommen Fett weg

Eine Spitze in Richtung der FIA und ihrer Rennkommissare, die Verstappen zuletzt nie haben kämpfen lassen. Besonders in den letzten beiden Rennen musste der Red-Bull-Star fast alle Manöver ungeschehen machen und den gewonnenen Platz zurückgeben – bis auf die letzte Attacke auf Lewis Hamilton in der letzten Runde des Formel-1-Finales in Abu Dhabi.

Und noch eine Bemerkung kann sich Bernie Ecclestone im Hinblick auf den vollen F1-Kalender nicht verkneifen: Man soll die Feiertage genießen, denn nächstes Jahr gebe es keine Ferien.

Damit sagt er: frohe Weihnachten!

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