Stephen Curry hat den nächsten Schritt auf dem Weg zu seinem Comeback gemacht. Der Superstar der Golden State Warriors erhielt am Dienstag die medizinische Freigabe für ein intensives 5-gegen-5-Scrimmage – der bislang größte Schritt im Reha-Prozess seiner hartnäckigen rechten Knieverletzung.
„Es hat sich großartig angefühlt. Ich arbeite die Checkliste ab“, sagte Curry im Anschluss. Zeitgleich blieb der Point Guard aber vorsichtig: „Es ist unberechenbar, weil ich nicht weiß, wie das Knie reagiert. In der Vergangenheit hat es auf diesem Level nicht gut reagiert. Aber ich bin genau da, wo ich jetzt sein muss.“
Geduld statt Risiko
Curry wird dennoch sein 26. und 27. Spiel in Folge verpassen – gegen die San Antonio Spurs und die Cleveland Cavaliers steht er nicht zur Verfügung. Warriors-Coach Steve Kerr bezeichnete ihn für das Cavs-Spiel als „fraglich“. Warriors-Coach Steve Kerr bezeichnete ihn für das Cavs-Spiel als „fraglich“. Eine realistische Rückkehr könnte am Sonntag gegen die Houston Rockets erfolgen, sofern das Knie auf die gesteigerte Belastung positiv reagiert.
Die Verletzung begleitet Curry bereits seit Ende Januar, als er nach einer Partie gegen Detroit nicht mehr aufs Parkett zurückkehrte. Zwischenzeitliche Hoffnungen auf ein Comeback nach dem All-Star-Break zerschlugen sich, weil das Knie auf die ersten On-Court-Einheiten nicht wie erhofft ansprach.
Warriors im Play-in-Druck
Sportlich ist die Lage angespannt. Golden State steht bei 36:39 Siegen und hält aktuell Rang zehn im Westen. Ohne Curry verloren die Warriors 16 ihrer vergangenen 25 Spiele.
Der zweimalige MVP legt in dieser Saison 27,2 Punkte im Schnitt auf und trifft 39,1 Prozent seiner Dreier. Intern hoffen die Warriors, ihrem Franchise-Player vor dem Play-in-Turnier noch mehrere Spiele als „Runway“ zu geben. Denn als Zehnter müssten sie zwei K.o.-Duelle gewinnen, um als Achter in die Playoffs einzuziehen.