Der dreimalige DTM-Champion und aktuelle Formel-E-Fahrer René Rast hat verraten, dass er abseits der Rennstrecke noch am Verbrenner festhält.

„Ich fahre privat noch ein herkömmliches Auto wegen der langen Strecken. Ich habe nicht die Zeit, die Routen nach Ladesäulen zu planen, wo die Stopps sehr lange dauern. Die Lade-Infrastruktur ist ein großes Problem“, erklärt der 36-Jährige in einem Interview mit der Bild.

„Der klassische Motorsport-Fan hat eine Abneigung gegen Elektro“

In der Formel E fährt Rast für McLaren, ein Team, das auch in der Formel 1 aktiv ist.

Dass die Klasse bei Fans einen schweren Stand hat, ist Rast bewusst, wie er soeben auch im SPORT1-Interview verdeutlicht hat: „Ich glaube, der klassische Motorsport-Fan hat allgemein eine Abneigung gegen Elektro. Das sehe ich auch, wenn ich meine Kommentare auf Social Media anschaue. Der reine Motorsport-Fan sagt immer noch: Es muss laut sein, es muss stinken, wir wollen die Motoren hören und Formel E ist kein richtiges Racing. Ich glaube aber, wenn man der Formel E eine Chance gibt und sich anschaut, was für Rennen wir produzieren, kann die Formel E überzeugen.“

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Mit Sportinformationsdienst (SID)