Das große MMA-Comeback von Superstar Conor McGregor ist mit einer riesigen Enttäuschung für die Fans vor Ort und an den TV-Geräten zu Ende gegangen. Nur 69 Sekunden dauerte der Fight beim Main Event von UFC 329 gegen Max Holloway.
Der Ringrichter brach das Duell ab, weil sich der Ire eine Verletzung zugezogen hatte. Erstmals seit fünf Jahren wollte der frühere Feder- und Leichtgewichts-Champion wieder im Oktagon angreifen, doch schon die erste Aktion wurde ihm zum Verhängnis.
McGregor stürmte mit einem Switch Kick nach vorn, landete auf dem rechten Bein – und das Knie gab sofort nach. Er versuchte weiterzumachen, doch bei jeder Kick-Bewegung knickte er erneut weg.
McGregor muss sich nach Kampf rechtfertigen
Einen Großteil des kurzen Kampfes lag der 37-Jährige auf dem Boden. Gegner Holloway erkannte die Hilflosigkeit sofort und deutete mehrmals in Richtung des Referees, um den Fight zu stoppen.
Als McGregor einmal mehr in die Knie ging, brach der Ringrichter ab – TKO durch Verletzung in Runde eins.
McGregor verzichtete danach auf ein Post-Fight-Interview, meldete sich wenig später aber auf X zu Wort. Grund: Unter einigen Fans war die Meinung aufgekommen, dass McGregor bereits verletzt ins Oktagon gestiegen sei.
Im Netz kursiert ein Video, das zeigt, wie der Fighter kurz vor dem Kampf beim Ausziehen seiner Schuhe ins Wanken geriet.
McGregor widersprach: „Ich hatte keine Verletzungen vor dem Kampf.“ Und weiter: „Das kam aus dem Nichts. Ich bin hier jenseits von dunkel. Ich kann es nur als Hölle beschreiben.“
Für McGregor war es der erste Auftritt seit Juli 2021, als er sich gegen Dustin Poirier das Schienbein brach. Vor UFC 329 hatte er drei seiner vergangenen vier Kämpfe verloren, Holloway zwei seiner vergangenen drei. Das erste Duell gewann McGregor 2013.