Gastgeber Deutschland hat im Gruppen-Mehrkampf der WM in der Rhythmischen Sportgymnastik trotz einer starken Leistung eine Medaille knapp verpasst. Alina Datsenko, Anja Kosan, Alina Ott, Helena Ripken und Anna-Maria Shatokhin kamen in Frankfurt/Main mit 55,050 Punkten auf Rang vier. Gold ging an Spanien (57,450) vor Titelverteidiger Japan (56,700) und Brasilien (55,500).

„Wir sind super stolz, dass wir das geschafft haben, und einfach nur glücklich, hier zu sein“, sagte die deutsche Mannschaftskapitänin Ripken: „Nach der ersten Übung hatte sich der Druck schon etwas gelegt, aber wir haben es definitiv geschafft, konzentriert zu bleiben.“

WM 2025: Deutschland noch auf Rang acht

Bei der WM 2025 in Rio war Deutschland auf Rang acht gelandet, genau diesen Platz hatte RSG-Teamchefin Isabell Sawade auch als Ziel für Samstag ausgegeben. Doch es kam besser, nach zwei von drei Gruppen belegte das deutsche Team den dritten Rang, ehe Japan noch vorbeizog.

Das deutsche Team schaffte es zudem sowohl mit den fünf Bällen (3.) als auch mit drei Reifen/zwei Keulen (5.) unter die besten acht Nationen und damit in die Gerätefinals am Sonntag. Vor einem Jahr hatte es für Deutschland jeweils knapp nicht für das Finale gereicht.

In der Teamwertung, die sich aus den Mehrkampfergebnissen im Einzel und in der Gruppe zusammensetzt, stand für Deutschland am Ende der vierte Platz. In Rio hatte es hier noch Gold gegeben.