Auch Routinier Sideris Tasiadis hat bei der WM in Oklahoma die erhoffte erste Einzel-Medaille der deutschen Slalomkanuten klar verpasst.
Der 36-Jährige aus Augsburg musste sich im Canadier mit Rang acht begnügen. Die deutschen Frauen gingen am fünften Tag der Titelkämpfe ebenfalls wieder leer aus.
Kanu-WM: Fünf Sekunden fehlen Tasiadis
Tasiadis, 2012 Olympia-Zweiter und 2021 Olympia-Dritter in dieser Disziplin, kämpfte sich zwar ohne Stangenberührung durch den Parcours, lag im Ziel aber exakt fünf Sekunden hinter dem neuen Weltmeister Miquel Trave aus Spanien.
Lennard Tuchscherer (Leipzig/+7:15 Sekunden) folgte auf dem zehnten Platz.
„Der Sieg war nicht machbar, aber Platz zwei oder drei wäre schon drin gewesen“, sagte Tasiadis: „Der Start war eigentlich ganz solide. Unten habe ich zweimal die Kante verloren, und dann steht das Boot auf der Stelle. Das hat mich ein bisschen geärgert.“
Bei den Frauen verpasste Andrea Herzog (Leipzig) als 13. knapp das Finale der besten zwölf Starterinnen. Der Olympia-Dritten von 2021 fehlten 0,39 Sekunden auf den letzten Finalplatz. Ihre Klubkameradinnen Lucie Krech und Nele Bayn landeten auf den Rängen 19 und 22. „Da hatten wir uns natürlich mehr vorgestellt“, sagte Cheftrainer Thomas Apel.