Sie wehrten sich nach Kräften, doch vergebens.

Die Wasserballer von Waspo 98 Hannover haben in der Champions League gegen CN Marseille mit 7:14 den Kürzeren gezogen und damit die Chance verpasst, in die Top Vier der Tabelle zu klettern.

Allein der Blitzstart nach nur wenigen Sekunden blieb die einzige Führung der Niedersachsen, die in der Folge gegen die französische Spitzenmannschaft keine Mittel fanden, um die sich ab dem zweiten Viertel immer schneller abzeichnende Niederlage zu verhindern.

Dabei hatte Waspo durchaus Spielanteile sowie Chancen.

„Wir hatten viele Möglichkeiten, dieses Spiel offen zu halten“, bilanzierte denn auch Trainer Karsten Seehafer, musste allerdings auch eingestehen: „Das ist auf diesem Niveau zu wenig. Marseille war unterm Strich einfach besser, sie hatten mehr Power und Abschlussstärke.“

Noch aber ist in der Königsklasse die Hauptrunde in Sichtweite.

„Wir haben noch weitere Heimspiele“, so Seehafer, „wir müssen nun die Punkte gegen Belgrad und Spandau holen.“

Gegen Roter Stern geht es dabei am 18. März zur Sache (LIVE im TV und Stream auf SPORT1).

Nur noch geringe Chancen auf Platz vier der Achter-Tabelle, der noch ein Ticket für das Final-8-Turnier in Belgrad bedeuten würde, besitzt Spandau Berlin.