Gebrauchter Spieltag für die deutschen Stars in der nordamerikanischen MLS. Thomas Müller (Vancouver Whitecaps), Marco Reus (LA Galaxy) und Timo Werner (San Jose Earthquakes) kassierten mit ihren Teams allesamt Niederlagen.
Müller saß bei der 3:4-Niederlage gegen Cincinnati sogar 90 Minuten auf der Bank. Noch am Sonntag war der 36-Jährige beim WM-Finale als Experte im Einsatz. Er musste zusehen, wie die Whitecaps ihre erst dritte Saisonniederlage kassierten. Dennoch bleiben sie nach 16 Spieltagen weiterhin an der Spitze der Western Conference. Schon am Samstag (Ortszeit) steht das nächste Duell an.
Weiter schleppend läuft es für Marco Reus und die LA Galaxy. Gegen den St. Louis City SC, unter anderem mit Ex-BVB-Teamkollege Roman Bürki sowie den früheren Bundesliga-Profis Eduard Löwen und Marcel Hartel, verlor der Meister von 2024 mit 1:3.
MLS: Keine Siege für Müller, Reus und Werner
Reus wirkte rund eine Stunde mit, konnte die Niederlage aber nicht mehr verhindern. Hartel zeigte sich bei St. Louis als einer der besten Spieler und drückte dem Spiel mit einem Tor und einer Vorlage seinen Stempel auf. Die Galaxy liegt aktuell auf Rang 10 der Western Conference und damit einen Platz hinter der Qualifikation für die Playoffs.
Erfreuliche Nachrichten gab es trotz der 0:4-Niederlage gegen Orlando City für Timo Werner: Nach einer Muskelverletzung lief der 27-Jährige erstmals seit Ende April wieder für die San José Earthquakes auf.
In 74 Minuten konnte er jedoch nicht an die Leistungen vor seiner Zwangspause anknüpfen. In den drei Partien zuvor waren ihm insgesamt vier Tore und eine Vorlage gelungen. In einem Spiel führte er seine Mannschaft sogar als Kapitän auf das Feld.
So liefen die Debüts von Lewandowski und Griezmann
Neben den deutschen Stars standen gleich zwei MLS-Debüts im Vordergrund. Robert Lewandowski lief erstmals für Chicago Fire auf, musste sich jedoch Inter Miami mit 2:3 geschlagen geben und blieb ohne Torbeteiligung. In Abwesenheit von Lionel Messi wurde Luis Suárez zum entscheidenden Mann des Spiels.
Zudem feierte Antoine Griezmann seine Premiere für Orlando City – und wie. Gleich bei seinem Debüt reihte sich der Franzose beim 4:0 gegen die Earthquakes in die Torschützenliste ein. Der 35-Jährige war erst Anfang Juli von Atlético Madrid in die USA gewechselt.