Eric Roy, Trainer des französischen Fußball-Erstligisten Stade Brest, ist am Mittwoch im Alter von 58 Jahren nach einem mehrjährigen Kampf an den Folgen einer Krebserkrankung verstorben. Über Roys Tod informierte die Familie des Franzosen auf Instagram.

Papa Roys Kampf gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs

„Seit dreieinhalb Jahren kämpfte Papa gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs. Während dieser ganzen Zeit lebte er mit einer Kraft weiter, die uns noch immer beeindruckt“, so die Familie über Papa Roy, der in den vergangenen dreieinhalb Jahren – einschließlich der zurückliegenden Saison – ebenfalls an der Seitenlinie des Klubs aus der Bretagne stand.

„Papa war überaus beschützend, zart, aufrichtig und ehrlich“, schrieb die Familie. Der ehemalige Mittelfeldspieler, der unter anderem zwischen 1996 und 1999 für Olympique Marseille spielte und mit dem Verein das UEFA-Cup-Finale erreichte, hatte sich bis zuletzt gegen die Krankheit gestemmt und mit Brest die zurückliegende Saison auf Rang zwölf abgeschlossen.

Brests Champions-League-Coup

Seinen größten Erfolg als Trainer von Brest feierte der Ex-Profi in seiner zweiten Saison. Roy, der gebürtig aus Nizza stammte, hatte den Klub 2023/24 sensationell auf Rang drei der französischen Ligue 1 geführt, wodurch die Teilnahme an der Champions League gesichert war. Dort überstand Brest die Ligaphase und scheiterte erst in den Playoffs an Paris Saint-Germain.

In seiner Trainerlaufbahn machte Roy auch in seiner Heimat beim OGC Nizza Station – zunächst ab 2009 als Sportdirektor und anschließend bis 2011 als Cheftrainer.

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