Laut einem Bericht der spanischen Zeitung Marca treibt Real Madrid den nächsten Transfer voran: Die Königlichen wollen Rodri von Manchester City loseisen und „in Kürze“ ein formelles Angebot vorbereiten.

Dieses soll allerdings erst dann beim englischen Meister eingehen, wenn die Verpflichtung von Yan Diomande von RB Leipzig finalisiert ist. In Madrid herrscht große Zuversicht, den spanischen Sechser als Schlüsselbaustein eines neuen Projekts zu verpflichten.

Im Zentrum des Berichts steht auch José Mourinho, der den Kaderumbau als Cheftrainer vorantreibt. Ein zusätzlicher Mittelfeldspieler sei für den Portugiesen „nicht verhandelbar“ gewesen. Zwar standen mit Enzo Fernández und Mateus Fernandes weitere Namen auf der Liste, doch am Ende habe sich Mourinho auf Rodri festgelegt.

Rodri, so heißt es, passe ideal zum gesuchten Profil: Der 30-Jährige verfügt über Führungsstärke, taktische Disziplin, Spielintelligenz und eine saubere Spieleröffnung. Mit ihm kann der Coach das Team um einen Akteur aufbauen, der es gewohnt ist, Verantwortung zu tragen.

Wechselt Rodri nach Madrid?
Wechselt Rodri nach Madrid?Wechselt Rodri nach Madrid?© IMAGO/Xinhua

Rodri? City soll verhandlungsbereit sein

Laut dem Bericht stellt sich Manchester City zunehmend auf einen möglichen Abschied ein. Rodri steht in England noch bis 2027 unter Vertrag, sodass im Sommer 2026 nur noch ein Jahr Restlaufzeit bliebe. Die „Citizens“ wollten die Zukunft eines verdienten Leistungsträgers demnach nicht erzwingen und wären bei einem klaren Wechselwunsch gesprächsbereit.

In Spanien wird der finanzielle Rahmen bereits beziffert. Mit nur noch einem Jahr Vertrag wird die Ablöse auf 50 bis 60 Millionen Euro taxiert. Laut Marca arbeitet Präsident Florentino Pérez an einer „Revolution“ im Kader und wäre bereit, für Rodri den „letzten Kraftakt“ zu gehen.

Als weitere Bausteine des Umbruchs nennt der Bericht eine verstärkte Defensive sowie die Verpflichtung von Bernardo Silva und Diomande als Investition in die Zukunft. Rodri soll die Achse stabilisieren und als „Gehirn“ der neuen Mourinho-Ära fungieren.