Gute Nachrichten für den FC Barcelona und Trainer Hansi Flick: Nach jahrelangen Einschränkungen durch die Financial-Fair-Play-Regularien der spanischen Liga fällt der Klub Medienberichten zufolge wieder unter die sogenannte 1:1-Regel.
Damit können die Katalanen auf dem Transfermarkt erstmals seit langer Zeit wieder deutlich flexibler agieren. Die 1:1-Regel besagt, dass Barcelona jeden Euro, den der Verein einnimmt oder durch Spielerverkäufe beziehungsweise Gehaltseinsparungen freisetzt, vollständig in Neuverpflichtungen reinvestieren darf.
In den vergangenen Transferperioden war das anders: Weil die Blaugrana die Vorgaben von La Liga nicht erfüllten, konnten lediglich 60 Prozent eingesparter Gehälter und nur 20 Prozent der Transfererlöse wieder in den Kader investiert werden.
Barca profitiert von Lewandowski-Abgang
Nun sollen gleich mehrere Faktoren die finanzielle Lage der Katalanen deutlich verbessert haben. Eine zentrale Rolle spielt den Berichten zufolge der Abgang von Robert Lewandowski, dessen Gehalt zu den höchsten im Kader gehörte. Der Pole läuft künftig in der MLS für Chicago Fire auf.
Hinzu kommen die Verkäufe von Ansu Fati an die AS Monaco und Torhüter Inaki Pena an Panathinaikos Athen. Die beiden Transfers sollen Barca rund 14 Millionen Euro eingebracht haben, gleichzeitig werden weitere Gehaltskosten eingespart.
Darüber hinaus profitierte der Klub von neuen Einnahmequellen rund um das Camp Nou. Die Vermarktung der VIP-Bereiche und weitere Stadionerlöse sollen wesentlich dazu beigetragen haben, dass es dem Verein finanziell besser geht.
Durch die Rückkehr zur 1:1-Regel kann Barcelona künftig wieder wesentlich freier planen und größere Transfers angehen. Als Wunschkandidat gilt weiterhin Atlético-Stürmer Julián Álvarez.