Real Madrids Trainer Alvaro Arbeloa hat auf die jüngsten Aussagen seines Superstars Kylian Mbappé reagiert. Der französische Stürmer hatte am Donnerstagabend nach dem Heimsieg gegen Real Oviedo erklärt, er werde von seinem Coach nur noch als vierter Stürmer gesehen.

Arbeloa, der die Aussage zunächst zurückgewiesen hatte, nahm Mbappé nun in Schutz: „Ich habe ihn gerade gesehen und ihm gesagt, er soll ruhig bleiben.“ Dass der Stürmer „nicht zufrieden“ gewesen sei, gefalle ihm sogar: „Ich könnte nicht verstehen, wenn Kylian nicht spielen wollen würde.“

Alvaro Arbeloa und Kylian Mbappé
Alvaro Arbeloa und Kylian MbappéAlvaro Arbeloa und Kylian Mbappé© IMAGO/ZUMA Press Wire

Arbeloa: „Es hat mir nicht wehgetan“

Auch den Vorwurf, Mbappé habe Interna aus der Kabine nach außen getragen, wischte Reals Trainer beiseite. „Es hat mir nicht wehgetan“, sagte der 43-Jährige und erklärte, dass die Inhalte aus einem Vieraugengespräch zwar privat bleiben sollten, „aber es stört mich nicht, wenn es kommentiert wird“.

Mbappé saß gegen Oviedo auf der Bank und wurde dann bei seiner Einwechslung in der zweiten Halbzeit von den Fans im Bernabéu ausgepfiffen. Nach der Partie sagte er dann: „Ich bin zu 100 Prozent fit, aber ich habe nicht gespielt, weil der Trainer mir gesagt hat, dass ich der vierte Stürmer hinter Mastantuono, Vini und Gonzalo bin.“

Arbeloa wurde auch auf José Mourinho angesprochen, der ihn Berichten zufolge in Kürze ersetzen soll.

„Ich habe mich gegenüber José immer klar ausgedrückt. Als Fan von Real Madrid ist er für mich die Nummer eins. Das habe ich vor einem Monat gedacht, und das werde ich auch weiterhin denken. Wenn er zurückkommt, werde ich mich sehr freuen, dass er wieder zu Hause ist.“

Abonniere den Fußball-Newsletter und bleib immer am Ball! Alle Tore, Transfers und News aus den internationalen Top-Ligen direkt in dein Postfach