Zum dritten Mal in Folge fehlte Cristiano Ronaldo am Mittwoch im Kader von Al-Nassr. Beim 1:0-Sieg im Achtelfinal-Hinspiel der AFC Champions League Two gegen Arkadag FK in Turkmenistan setzten sich die Folgen eines vermuteten Machtkampfs fort.
Der portugiesische Superstar soll sich übereinstimmenden Medienberichten zufolge in den vergangenen Wochen unzufrieden mit der Führung des Klubs durch den saudischen Staatsfonds PIF gezeigt haben. Von einem „Streik“ oder auch einem „Machtkampf“ war die Rede.
Im Anschluss hatte sich Ronaldo einen Rüffel durch die saudi-arabische Pro League eingehandelt und war bei Al-Nassr seither außen vor. „Kein Einzelner, wie bedeutend er auch sein mag“, dürfe sich in seinen Entscheidungen über seinen Verein erheben, sagte ein Sprecher der Liga dem britischen Rundfunk BBC. Ronaldo selbst äußerte sich nicht zu den Gründen seines Fehlens.
Ronaldo-Machtkampf beendet?
Wie die portugiesische Sportzeitung A Bola berichtete, soll der Machtkampf inzwischen aber beendet sein. Bereits beim nächsten Ligaspiel am Samstag werde Ronaldo in den Kader zurückkehren.
Seit seinem Wechsel im Januar 2023 absolvierte Ronaldo 127 Spiele für Al-Nassr und erzielte dabei beachtliche 111 Tore. Auch ohne den Weltstar blieb der Klub aber dreimal siegreich und liegt in der Liga nur einen Punkt hinter Tabellenführer Al-Hilal.
Die Fans präsentierten sich zuletzt ebenfalls solidarisch und hielten in der siebten Minute des Heimspiels gegen Al-Ittihad zahlreiche Plakate mit Ronaldos Rückennummer „7″ hoch.