Seit seinem Aufstieg begleiten Youssoufa Moukoko Diskussionen und Gerüchte, seine Geburtsurkunde sei gefälscht und der Stürmer sei deutlich älter als bislang angenommen.
Wie der ehemalige Stürmer von Borussia Dortmund verriet, habe er lange mit den Gerüchten zu kämpfen gehabt und dabei auch Tränen vergossen. „Ich habe früher geweint und gedacht: ‚Wie komme ich hier raus?‘ und ‚Wann wird es besser?‘ Viele würden vielleicht einfach sagen: ‚Alles ist gut‘, wenn sie schwere Zeiten durchgemacht haben. Aber ich möchte offen darüber sprechen. Manchmal muss man lernen, um Hilfe zu rufen“, so Moukoko im Interview mit dem dänischen Sender TV2.
Der 20-Jährige führte aus: „Früher habe ich alles in mich hineingefressen und war sehr vorsichtig, wenn es darum ging, zu sagen, wie es mir wirklich ging.“
„Es gibt Menschen, die unglaublich gierig sind“
Dass in der Vergangenheit immer wieder neue Details um seine angeblich gefälschte Geburtsurkunde in der Presse auftauchten, überraschte den jungen Stürmer.
„Ich glaube, es hat mich überrascht, wie sehr die Leute alles tun, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Es gibt Menschen, die unglaublich gierig sind. Vielleicht mache ich eines Tages meinen eigenen Dokumentarfilm (…). Die Leute versuchen immer, etwas über mich herauszufinden und einfach eine Geschichte daraus zu machen. Letztendlich ist mir das egal. Sie können einfach weitermachen.“
Eine TV-Reportage im vergangenen Jahr hatte für großen Wirbel gesorgt. Darin wurde eine angebliche Geburtsurkunde von Moukoko präsentiert, laut der er deutlich älter sei und einen anderen Nachnamen trage. Der BVB dementierte dies und verwies auf die öffentlich vorliegenden Dokumente.
Nach seinem kometenhaften Aufstieg bei Borussia Dortmund folgte nach einer schwierigen Zeit beim BVB und einer erfolglosen Leihe nach Nizza ein fester Wechsel nach Dänemark zum FC Kopenhagen. In zwölf Pflichtspielen steuerte Moukoko bislang drei Tore und einen Assist bei.