FIFA-Präsident Gianni Infantino sieht sich als Kämpfer für einen sauberen Fußball und betrachtet Spielmanipulation als große Gefahr.
„Der Fußball ist eine globale Multi-Milliarden-Dollar-Industrie geworden“, sagte der 53-jährige Schweizer auf der 10. Konferenz der Vertragsstaaten des Übereinkommens der Vereinten Nationen gegen Korruption UNODC in Atlanta.
Dies mache den Fußball „zu einem potenziellen Ziel für Korruption und andere kriminelle Aktivitäten. Dies müssen wir vermeiden und bekämpfen, um sicherzustellen, dass die Spielregeln weltweit immer gleich sind“, äußerte der Chef des Weltverbandes.
Er wolle mit aller Entschlossenheit gegen diese Art der Bedrohungen vorgehen und sagte dem Globalen Operativen Netzwerk der Strafverfolgungsbehörden zur Korruptionsbekämpfung (GlobE Network) des UNODC seine Unterstützung zu.
Infantino: „Vielleicht nicht in der Lage, alles Hässliche auszurotten“
Infantino fügte an: „Wir sind vielleicht nicht in der Lage, alles Hässliche auszurotten, was das schöne Spiel beschmutzt, aber wir werden es auf jeden Fall versuchen.“
Dabei stehen vor allem der Präsident und sein Weltverband selbst immer wieder enorm in der Kritik, nicht zuletzt wegen geheimer Absprachen bei Turnier-Vergaben, Kooperation mit Staaten, die die Menschenrechte mit Füßen treten, sowie wegen Bestechungsvorwürfen gegen verschiedene FIFA-Funktionäre.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)