Kurioser Protest in Macau: Weil die Nationalmannschaft der chinesischen Sonderverwaltungszone wegen der vermeintlichen Terrorgefahr nicht zum geplanten WM-Qualifikationsspiel in Sri Lanka antreten durfte, haben die Teams Ka I und Hang Sai ihr Pokalspiel zum Tag der offenen Tore erklärt.

Es fielen insgesamt 39 Treffer, am Ende stand es 21:18 für Ka I.

Die Spieler beider Mannschaften durften nach Belieben über den Platz spazieren und Tore erzielen – und applaudierten sich dafür selbst.

Aus in WM-Qualifikation droht

Macaus Verband hatte sich aus Sicherheitsgründen entschieden, nicht zum Spiel in Sri Lanka anzutreten. „Aufgrund der jüngsten Terroranschläge“, wie der Verband mitteilte.

Dabei hatte Macau das Hinspiel 1:0 gewonnen und somit seine Ausgangslage im Rennen um die Qualifikation für die WM 2022 in Katar verbessert. Durch den Boykott dürfte das Rückspiel mit 2:0 für Sri Lanka gewertet werden – eine Entscheidung darüber liegt noch nicht vor.

Ob sich weitere Vereinsmannschaften aus Macau dem Protest anschließen, ist noch offen. Hang Sai teilte mit, dass eine Untersuchung eingeleitet worden sei.