Der damalige Bundesinnenminister Otto Schily glaubt nicht an Unregelmäßgkeiten bei der Vergabe der WM 2006 nach Deutschland.
„Ich halte es für ausgeschlossen, dass von den für die Bewerbung verantwortlichen DFB-Vertretern versucht worden sein sollte, die Mitglieder des Exekutiv-Komitees durch unlautere Mittel zu beeinflussen“, sagte der zu diesem Zeitpunkt für den Sport zuständige SPD-Politiker der Bild.
Deutschland habe eine in jeder Hinsicht hervorragende Bewerbung für die Weltmeisterschaft abgeliefert, erklärte Schily.
Bereits am Mittwoch hatte Bundesinnenminister Thomas de Maiziere erklärt, von US-Justizministerin Loretta Lynch keine Hinweise auf einen deutschen Bezug bei den US-Ermittlungen gegen FIFA-Funktionäre bekommen zu haben.