Der Fußball bleibt für den Weltverband FIFA eine Goldgrube. Die Führungsetage präsentierte am Freitag auf der Pressekonferenz zum Abschluss der Exekutivkomitee-Sitzung in Zürich einen Gewinn von umgerechnet 313,4 Millionen Euro für die Jahre 2011 bis 2014.

Für die Periode 2007 bis 2010 waren es allerdings 585 Millionen Euro gewesen – ein Minus von gut 46 Prozent. Die Finanz-Rücklage des Weltverbandes beläuft sich nun auf nie dagewesene 1,412 Milliarden Euro.

Im Bemessungszeitraum standen den Rekordeinnahmen von rund 5,3 Milliarden Euro (davon 43 Prozent aus TV-Rechten) Ausgaben in Höhe von 4,988 Milliarden gegenüber – 2,2 Milliarden davon für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien.

72 Prozent der Ausgaben seien unmittelbar in den Fußball geflossen, teilte die FIFA mit – darunter auch 92,2 Millionen Euro für Nachhaltigkeitsprojekte in Brasilien im Anschluss an die WM.