Das WM-Organisationskomitee aus Katar hat höchst gelassen auf die neuen Korruptionsvorwürfe vor der Vergabe der Fußball-Endrunde 2022 an das Wüstenemirat reagiert.

„Wir kümmern uns um unseren Job und schenken dem Ganzen nicht viel Aufmerksamkeit“, sagte Kommunikationschef Nasser Al-Khater: „Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Thema die Leute langsam ermüdet.“

Am Sonntag hatte die britische „Sunday Times“ erneut schwere Vorwürfe gegen Katar und den WM-Gastgeber 2018 Russland erhoben.

Der Weltverband FIFA lässt den Untersuchungsbericht der eigenen Ethikkommission derzeit erneut auswerten – die vermeintlichen Enthüllungen der Zeitung waren in dem ersten Bericht des deutschen Richters Hans-Joachim Eckert (München) nicht aufgetaucht.