Der deutsche Meister Rhein-Neckar Löwen hat seine letzte Titelchance der Saison gewahrt.
Die Mannschaft von Trainer Nikolaj Jacobsen bezwang Altmeister VfL Gummersbach nach Startschwierigkeiten verdient mit 34:20 (16:13). Mit 43:5 Punkten bleibt der Tabellen-Zweite dem Bundesliga-Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt (44:4 Punkte) auf den Fersen.
Nach den beunruhigenden Ergebnissen der letzten Wochen zeigen die Rhein-Neckar Löwen gegen Gummersbach die erwartete Reaktion.
Die Löwen begannen vier Tage nach der Halbfinal-Niederlage im DHB-Pokal gegen Flensburg sowie zwei Wochen nach dem Aus in der Champions League gegen Kiel gehemmt, zogen nach der Pause aber davon.
Bester Werfer der Gastgeber war vor 7468 Zuschauern der Isländer Gudjon Valur Sigurdsson mit elf Toren, Andy Schmid kam auf neun Treffer. Für den nach nur drei Punkten aus dem letzten zwölf Spielen vom Abstieg bedrohten Traditionsklub aus Gummersbach erzielte Europameister Julius Kühn fünf Treffer.
Nach der gravierenden Niederlage seiner Gummersbacher gegen die Rhein-Neckar Löwen versucht Torwart Carsten Lichtlein erklärende Worte zu finden.
Das Spiel im Stenogramm:
Rhein-Neckar Löwen – VfL Gummersbach 34:20 (16:13)
Tore: Sigurdsson (11/1), Schmid (9/1), Ekdahl du Rietz (4), Baena Gonzales (2), Pekeler (2/1), Larsen (1), Groetzki (1), Reinkind (1), Taleski (1), Guardiola (1), Petersson (1) für Rhein-Neckar – Kühn (5/3), Ernst (4), Becker (3), Pevnov (2), Schmidt (1), von Gruchalla (1), Schroter (1), Baumgärtner (1) Nyokas (1), Schröder (1) für Gummersbach
Zuschauer: 7468