Im Duell der deutschen Gruppengegnerinnen hat sich Serbien bei der Handball-Weltmeisterschaft der Frauen erwartungsgemäß gegen China durchgesetzt. Die favorisierten Serbinnen ließen in Leipzig im Spiel der Gruppe D den Asiatinnen keine Chance und gewannen mit einem Start-Ziel-Sieg 43:23.
Die Chinesinnen waren den Kontrahentinnen körperlich wie spielerisch von Anfang an unterlegen. Serbien ging schnell 6:0 in Führung und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Das tapfer kämpfende China gab nicht auf, konnte aber zu keinem Zeitpunkt auch nur in die Nähe des Ausgleichs kommen.
Mit 43:23 endet ein klarer, souveräner Erfolg des Favoriten Serbien, die den Chinesinnen dabei keine Chance lassen. Die DHB-Frauen sind also gewarnt vor den torhungrigen Serbinnen.
Am Ende hatten die Serbinnen zwanzig Tore Vorsprung und gewannen auch in der Höhe verdient gegen den überforderten Außenseiter aus Fernost.
Für Serbiens Ersatztorhüterin Marija Colic endete die Partie aber schmerzhaft: Ein Siebenmeter von Ru Qiao landete mittem im Gesicht der Torfrau. Colic ging zu Boden, Qiao bekam die Rote Karte.