Deutschlands Handballerinnen testen vor der EM im Spätherbst zwei Mal gegen den WM-Dritten Frankreich. Dies teilte der Deutsche Handballbund (DHB) am Montag mit. Das erste Duell der Neuauflage des WM-Halbfinals steigt am 26. November in der Stuttgarter Porsche-Arena, zur Turnier-Generalprobe kommt es zwei Tage später in Neu-Ulm.

„Dass wir mit Frankreich kurz vor dem EM-Start doppelt gegen einen Weltklasse-Gegner testen können, ist für uns optimal. Wir bekommen eine unmittelbare und klare Rückmeldung, wo wir dann stehen werden“, sagte Bundestrainer Markus Gaugisch.

DHB-Team mit guten Erinnerungen an Frankreich

Die Erinnerungen von Kapitänin Antje Döll und ihren Mitspielerinnen an Frankreich sind gut. Im Halbfinale der Heim-Weltmeisterschaft zog das DHB-Team nach einem 29:23-Erfolg in Rotterdam im Dezember des vergangenen Jahres erstmals seit über 30 Jahren in ein WM-Endspiel ein. Insgesamt feierte die DHB-Auswahl bisher in 79 Spielen 43 Siege gegen das Nachbarland.

Mit den beiden Länderspielen gegen Frankreich steht auch der Fahrplan der DHB-Frauen bis zur EM. Zum nächsten Lehrgang trifft sich die Mannschaft Ende September, Teil der Maßnahme werden zwei Partien in Spanien sein.

EM-Vorbereitung im November

Im Oktober nimmt Deutschland erstmals nach 2024 wieder an der Golden League teil, dabei sind neben den Gastgeberinnen Norwegen und die Niederlande.

Die unmittelbare EM-Vorbereitung startet dann am 23. November. Im Anschluss an die beiden Härtetests gegen Frankreich reist die deutsche Delegation nach Bratislava, wo die Frauen-Nationalmannschaft ihre Vorrunde austrägt.

Zum EM-Auftakt geht es gegen Schweden (4. Dezember), es folgen weitere Partien gegen Serbien (6. Dezember) und Gastgeber Slowakei (8. Dezember).