Golfprofi Martin Kaymer hat am zweiten Tag der PGA Championship seine erstklassige Ausgangslage verspielt. Bei kalten und windigen Verhältnissen in der Nähe von Philadelphia benötigte der 41-Jährige 75 Schläge (5 über Par) und damit acht mehr als noch bei seinem starken Auftakt.

Kaymer, der das zweite Major-Turnier des Jahres 2010 gewonnen hatte, fiel vom geteilten ersten Platz zunächst auf Rang 57 zurück, viele Spieler waren zu dem Zeitpunkt aber noch auf dem Grün. Die besten 70 und geteilten Spieler schaffen den Cut und dürfen auch am Samstag und Sonntag noch um die Wanamaker-Trophy kämpfen.

Kaymer erwischte in Aronimink einen denkbar schlechten Start in seine zweite Runde, auf den ersten sieben Löchern spielte er fünf Bogeys. Auf der zweiten Rundenhälfte zeigte er mit drei Birdies und drei Bogeys dann aber wieder eine bessere Vorstellung.

Golf: Kaymer verliert Spitze aus den Augen

Mit 142 (67+75) Schlägen hatte Kaymer, der seit Jahren mit mäßigem Erfolg auf der von Saudi-Arabien finanzierten LIV-Tour unterwegs ist, die Spitze aber vorerst aus den Augen verloren. Ebenfalls schon im Klubhaus war unter anderem der Japaner Hideki Matsuyama mit einer 137 (70+67).

Als Kaymer seine zweite Runde beendet hatte, war Stephan Jäger noch nicht einmal am ersten Loch. Der Münchner war ebenfalls spektakulär in das Turnier gestartet und wie Kaymer nach dem ersten Tag Teil der siebenköpfigen Spitzengruppe.