Golfprofi J. J. Spaun hat sich beim Valero Texas Open der US-PGA-Tour mit einem spektakulären Finish den Titel gesichert. Der US-Amerikaner gewann auf dem Oaks Course in San Antonio dank einer furiosen Schlussrunde von 67 Schlägen mit insgesamt 17 unter Par (271 Schläge).
Damit lag er einen Schlag vor dem Engländer Matt Wallace, Robert MacIntyre aus Schottland und seinem Landsmann Michael Kim. Stephan Jäger kam auf den geteilten 59. Rang.
Spaun: „Dieses Spiel ist so verrückt“
Spaun war als geteilter Vierter in den Finaltag gestartet. „Dieses Spiel ist so verrückt“, sagte er nach seinem Erfolg. „Ich habe mich nicht in der Form gefühlt, die ich mir nach der vergangenen Saison gewünscht hätte. Ich habe einfach versucht, jeden Tag so zu nehmen, wie er kommt, und das zu akzeptieren, was ich habe.“
Den Grundstein legte Spaun auf dem nur 306 Yards langen Par-4 der 17. Bahn. Sein Abschlag landete direkt auf dem Grün und rollte bis auf rund drei Meter an die Fahne heran, den anschließenden Putt verwandelte er sicher zum Eagle.
Für den 35-Jährigen, der 2022 in San Antonio seinen ersten PGA-Tour-Sieg gefeiert hatte, kommt der Erfolg zur rechten Zeit: Nach einem schwierigen Start ins Jahr 2026 mit vier verpassten Cuts in sieben Turnieren reist er nun mit neuem Selbstvertrauen zum Masters nach Augusta, wo der US-Open-Sieger von 2025 seinen zweiten Major-Triumph anpeilt.