Diese Entscheidung bei der Fußball-WM hätte für mächtig Wirbel sorgen können! Beim 2:0 Sieg im Halbfinale gegen Frankreich ging Spanien nach einem klaren Foulspiel per Elfmeter in Führung.
Doch spielte Lamine Yamal kurz vor dem Foul den Ball nicht mit dem Ellenbogen?
Tatsächlich sprang der Ball klar an den Arm des Spaniers, regeltechnisch war dies aber kein Vergehen, wie Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich bei MagentaTV erklärte: „Es war zwar ein Handspiel, aber nicht strafbar.“
„Der Ball ist an den komplett angelegten Arm gegangen. Dadurch ist es völlig irrelevant, weil es nicht zu einer direkten Torfolge führte“, sagte Ittrich zu der Szene noch.
WM: Dann wäre die Entscheidung anders ausgefallen
Hätte Yamal übrigens direkt nach dem Handspiel ein Tor erzielt, wäre die Entscheidung anders ausgefallen: „Normalerweise ist es so, dass wenn ich den Ball mit der Hand spiele und danach ein Tor erziele, es zurückgenommen wird.“
„Bei einem Elfmeter muss es absichtlich sein, oder eine Verbreiterung der Körperfläche. Das war hier nicht der Fall. Deshalb war die Entscheidung hier komplett richtig“, erklärte Ittrich.
Hamann: „Das ist ein Handspiel“
Anders sah es Dietmar Hamann: „Das ist ein Handspiel. Freistoß für Frankreich“, schrieb Hamann auf X.
Bitter für Frankreich, die durch den Elfmeter mit 0:1 in Rückstand gerieten und am Ende mit 0:2 unterlagen. Lucas Digne hatte, beim Versuch den Ball zu klären, in seinem Rücken Yamal übersehen und so statt des Balles den Gegner getroffen.
„Das ist ein ganz klarer Treffer. Auch wenn er ihn nicht sieht, das schützt nicht“, sagte Ittrich zum Foul.