Bei der Weltmeisterschaft 2026 rücken die wichtigsten Etappen des Turniers immer näher. Von nun an entscheidet jedes Spiel über Weiterkommen oder Heimreise: In der K.-o.-Runde gibt es keine zweite Chance mehr, nur die Sieger dürfen weiter auf den Titel hoffen. Am Freitag sowie in der Nacht zum Samstag wird das Sechzehntelfinale mit den letzten drei Begegnungen abgeschlossen.
Dabei sind mehrere große Nationen an der Reihe. Allen voran die argentinische Mannschaft um Superstar Lionel Messi, die im Duell der Gegensätze auf Kap Verde trifft. Auch Kolumbien und Ägypten sind unter anderem im Einsatz. Für alle gilt dasselbe: Eine Niederlage beendet den Traum vom Weltmeistertitel.
WM Spiele heute nicht alle live im Free-TV: So verfolgen Sie die Partien mit Argentinien
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Den Anfang machen Australien und Ägypten, die sich erst zum dritten Mal gegenüberstehen (ab 20 Uhr im LIVETICKER). Die beiden bisherigen Duelle liegen lange zurück: Beim President’s Cup 1987 trennten sich beide Teams torlos, ehe sich Australien im Elfmeterschießen mit 4:3 durchsetzte. Das bislang letzte Aufeinandertreffen gewann Ägypten 2010 in einem Freundschaftsspiel deutlich mit 3:0.
Für Australien ist es das dritte K.-o.-Spiel bei einer Weltmeisterschaft. Die beiden bisherigen endeten jeweils gegen den späteren Weltmeister: 2006 unterlagen die „Socceroos“ Italien mit 0:1, 2022 folgte ein 1:2 gegen Argentinien. Ägypten steht dagegen erst zum zweiten Mal überhaupt in der K.-o.-Phase einer WM. Das bislang einzige Endrundenspiel dieser Art verlor die Mannschaft 1934 mit 2:4 gegen Ungarn.
WM: Trifft Messi erneut?
Argentinien trifft im Anschluss sogar erstmals bei einer Weltmeisterschaft auf Kap Verde (ab 0 Uhr im LIVETICKER). Gegen afrikanische Nationalmannschaften weist der Titelverteidiger zuletzt eine makellose Bilanz auf: Seit der 0:1-Auftaktniederlage gegen Kamerun bei der WM 1990 gewann die „Albiceleste“ alle sieben WM-Duelle mit Teams aus Afrika.
Kap Verde schreibt derweil weiter an seiner Außenseitergeschichte. Als Nummer 63 der FIFA-Weltrangliste war der Inselstaat die am niedrigsten platzierte Mannschaft im Turnier und ist seit Einführung der Weltrangliste im Jahr 1992 das am schlechtesten platzierte Team, das bei seinem WM-Debüt die K.-o.-Runde erreicht hat. Hoffnungen ruhen einmal mehr auf Lionel Messi: Der Argentinier war in seinen vergangenen fünf K.-o.-Spielen bei Weltmeisterschaften an neun Treffern direkt beteiligt, erzielte fünf Tore selbst und bereitete vier weitere vor.
Auch Kolumbien und Ghana begegnen sich erstmals auf einer WM-Bühne (ab 3.30 Uhr im LIVETICKER). Die Vorzeichen sprechen für die Südamerikaner: Ghana wartet nach drei Duellen mit südamerikanischen Teams bei Weltmeisterschaften noch immer auf den ersten Sieg. Kolumbien wiederum entschied seine vergangenen vier WM-Partien gegen afrikanische Gegner allesamt für sich.