Unglaubliche 649 Minuten war Unai Simón bei WM-Endrunden ohne Gegentor geblieben. Beim 2:1-Sieg der Spanier im Viertelfinale gegen Belgien musste der Torhüter der La Furia Roja dann doch hinter sich greifen.

Der Treffer von Charles De Ketelaere zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich setzte der beeindruckenden Rekordserie von Simón schließlich ein Ende.

Unai Simón beim Gegentor
Unai Simón beim GegentorUnai Simón beim Gegentor© IMAGO/EPA

„Es ist das fast Unglaubliche passiert. Spanien hat bei dieser WM ein Gegentor kassiert“, sagte ZDF-Moderator Jochen Breyer in der Halbzeitpause.

WM: Simón stellt neuen Rekord auf

Den Rekord hielt zuvor der Italiener Walter Zenga, der bei der WM 1990 im eigenen Land 517 Minuten ohne Gegentreffer geblieben war. Simón knackte die bisherige Bestmarke in der 89. Minute gegen Österreich.

Letztmals auf der WM-Bühne überwunden, wurde Simón zuvor vom Japaner Ao Tanaka beim 1:2 in der Vorrunde der WM 2022. Während seiner erfolgreichen Serie hatte Simón bis zum Spiel gegen Belgien lediglich in einem Elfmeterschießen hinter sich greifen müssen.

Fabián Ruiz hatte Spanien in der 30. Minute in Führung gebracht. Damit erreichte Spanien übrigens erstmals seit 2002 bei einer WM wieder die Zehn-Tore-Marke.


Mit Sport-Informations-Dienst (SID)