Das WM-Achtelfinale zwischen Gastgeber Mexiko und England wird frühestens um 3 Uhr deutscher Zeit angepfiffen. Der Anpfiff, der ursprünglich um 2 Uhr erfolgen sollte, verschiebt sich mindestens um eine Stunde.
Grund dafür sind widrige Wetterbedingungen in Mexiko-Stadt, wo das Duell stattfinden wird. „Die Sicherheit aller Beteiligten hat für die FIFA oberste Priorität. Wir danken allen Fans für ihr Verständnis und ihre Zusammenarbeit“, teilte der Weltverband FIFA mit.
Gewitter und Regenfälle verzögern Anpfiff
In Mexiko-Stadt gab es im Laufe des Tages heftige Regenfälle. Auch von Blitzen über dem Azteken-Stadion, in dem das Spiel stattfindet, wurde berichtet. Das Spiel kann erst beginnen, wenn seit der letzten Blitzentdeckung in einem Umkreis von 13 Kilometern um das Stadion 30 Minuten vergangen sind.
Das Wetter war bereits im Vorfeld ein großes Thema. Die FIFA hatte erwogen, die Anstoßzeit zu vorzuverlegen, entschied sich jedoch, den ursprünglichen Termin beizubehalten. Zusätzlich zum Wetter stellt die Höhenlage von Mexiko-Stadt von über 2200 Metern eine besondere Herausforderung für die englische Mannschaft dar. „Die Höhenlage wird ein erheblicher Nachteil für uns sein“, hatte Tuchel gesagt.
Schon beim Sechzehntelfinale in der mexikanischen Hauptstadt zwischen Mexiko und Ecuador (2:0) war es wegen eines Gewitters zu einer Verzögerung gekommen. Das Spiel wurde letztlich eine Stunde später angepfiffen. Die Vorrundenbegegnung zwischen Frankreich und dem Irak (3:0) in Philadelphia war wegen eines Gewitters nach der Halbzeitpause zunächst nicht wieder angepfiffen worden, die Unterbrechung dauerte insgesamt knapp über zwei Stunden.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)