Argentiniens Mittelfeld-Stratege Enzo Fernández ist bei der knappen Niederlage im WM-Finale gegen Spanien (0:1 n.V.) mit Gelb-Rot vom Platz geflogen.
Tief in der Nachspielzeit rannte Fernández auf Höhe der Mittelfeldlinie im Kampf um den Ball auf Spaniens Pau Cubarsí zu. Doch der Argentinier kam zu spät, erwischte den Ball nicht und räumte Cubarsí volle Kanne ab.
WM: Fernández nach Platzverweis fassungslos
Der slowenische Unparteiische Slavko Vincic zögerte nicht lange und stellte den bereits mit Gelb vorbelasteten Fernández vom Platz. Dieser konnte es nicht fassen und protestierte genau wie seine Mitspieler vehement.
Aber wieso regten sich die Argentinier so auf? „Sie haben eine Gelb-Rote Karte bekommen, die völlig berechtigt ist. Das ist eine ganz klare Gelbe Karte. Bastian Dankert kann eingreifen, aber das ist alles andere als … Eine klare Gelb-Rote Karte“, sagte Schiedsrichterexperte Patrick Ittrich bei MagentaTV.
Beim Verlassen des Platzes entschuldigte sich Fernández bei den Fans und blickte dabei in Richtung der argentinischen Anhänger im Stadion von East Rutherford.
Wegen dieser Szene wurde Fernández ein erstes Mal verwarnt
In der 82. Minute hatte Fernández eine vollkommen unnötige Gelbe Karte gesehen. Er beschwerte sich bei Vincic über einen ausbleibenden Foulpfiff und applaudierte höhnisch in Richtung des Schiedsrichters.
Nach 90 Minuten stand es 0:0. Also musste die Entscheidung in der Verlängerung her. Dort konnten die in Unterzahl spielenden Argentinier dem Druck der Spanier nicht mehr standhalten.
Ferran Torres traf in der 106. Minute zum Sieg und sicherte der Furia Roja den zweiten WM-Titel nach 2010.