Die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft muss im WM-Achtelfinale gegen Kolumbien auf Shootingstar Johan Manzambi verzichten. Der 20-Jährige vom SC Freiburg zog sich im Abschlusstraining eine Knieprellung zu und soll in der Partie am Dienstag (22.00 Uhr im LIVETICKER) nicht einsatzbereit sein.

„Er war super in Form. Er hatte das Momentum auf seiner Seite und hat der Mannschaft sehr geholfen. Es ist schade, dass er sich auf großer Bühne heute nicht zeigen kann“ sagte der Schweizer Nationaltrainer Murat Yakin vor dem Achtelfinale bei MagentaTV.

Johan Manzambi ist gegen Kolumbien nicht spielfähig
Johan Manzambi ist gegen Kolumbien nicht spielfähig Johan Manzambi ist gegen Kolumbien nicht spielfähig © IMAGO/Sports Press Photo

Manzambi ist mit drei Treffern aktuell bester Schweizer Torschütze im Turnier und bereitete zudem zwei weitere Treffer vor. Er verletzte sich nun offenbar bei einer Spielform ohne Fremdeinwirkung am Knie und musste das Training abbrechen.

WM: Möglicher Viertelfinal-Einsatz fraglich

„Die Schweiz hat jetzt ein Knie der Nation!“, schreibt der das Schweizer Medium Blick. „Am Dienstagmorgen Schweizer Zeit dann die traurige Gewissheit: Manzambi fällt definitiv aus.“ Eine anschließende MRT-Untersuchung schloss immerhin eine schwere Verletzung aus.

Ob der Mittelfeldspieler, sollte die Schweiz weiterkommen, im weiteren Turnierverlauf noch einmal zum Einsatz kommen kann, ist offen. Murat Yakin antwortete auf die Frage zu einem möglichen Viertelfinal-Einsatz Manzambis nur: „Es wird knapp.“

WM: Nicht nur Manzambi droht ein Ausfall

Die Personalsorgen der Schweizer gehen damit über die bereits angeschlagenen Michel Aebischer und Luca Jaquez hinaus. Auch Rubén Vargas und Djibril Sow mussten das Abschlusstraining vorzeitig beenden.

Michel Aebischer und Luca Jaquez fallen ebenfalls gegen Kolumbien wegen muskulärer Beschwerden aus. „Die Spieler werden vom medizinischen Staff der Nati behandelt und betreut, mit dem Ziel so schnell wie möglich wieder fit zu werden und auf den Platz zurückzukehren“, teilte der Schweizerische Fußballverband (SFV) mit.

Rubén Vargas und Djibril Sow stehen dagegen zur Verfügung. Beide sitzen gegen Kolumbien zunächst auf der Bank.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)