Im WM-Halbfinale zwischen England und Argentinien (1:2) haben sich einige unschöne Szenen abgespielt. Eine davon brachte mehrere englische TV-Experten auf die Palme – im Mittelpunkt stand Harry Kane.

Der Superstürmer hatte sich nach einer Gelben Karte für seinen Mitspieler Elliot Anderson bei Schiedsrichter Ismael Elfath beschwert. Dabei hielt er sich kurz die Hand vor den Mund. Was den Argentinier Leandro Paredes auf den Plan rief.

Harry Kane im Gespräch mit dem Schiedsrichter
Harry Kane im Gespräch mit dem SchiedsrichterHarry Kane im Gespräch mit dem Schiedsrichter© IMAGO/SNA

Zur Erinnerung: Seit WM-Beginn ist das Verdecken des Mundes mit der Hand verboten und kann mit einem Platzverweis geahndet werden. Allerdings greift diese neue Regel nur, wenn sich ein Spieler bei einer Konfrontation mit einem Gegenspieler den Mund verdeckt.

Schiri verrät: Kane macht das sehr schlecht

Unterhaltungen mit Schiedsrichtern sind nicht betroffen. Entsprechend fiel das Urteil des ehemaligen englischen Nationaltorhüters Joe Hart in der BBC aus: „Erbärmlich. Kane hat mit dem Referee gesprochen. Er hat versucht, sich klar auszudrücken – es ist schwierig, da draußen zu kommunizieren.“

Wayne Rooney ergänzte: „Ich finde, das ist lächerlich.“

Zu einem anderen Fazit kam der ehemalige Schiedsrichter und heutige TV-Experte Graham Scott laut The Athletic: „Harry Kane liegt dem Schiri wie üblich in den Ohren. Er macht das sehr schlecht, er stellt einfach sarkastische Fragen.“

Der Unparteiische, der Kane aus der Premier League kennt, erzählte weiter: „Es hat oft den gegenteiligen Effekt, weil der Ref einfach die Nase voll hat von ihm.“