Für Frankreich geht es am späten Abend (ab 23 Uhr im LIVETICKER) gegen Schweden bei der WM um den Einzug ins Achtelfinale.

Die Équipe Tricolore wird für ihren Trainer Didier Deschamps spielen, dessen Mutter kürzlich verstarb. In der Gruppe I gaben sich die Franzosen keine Blöße und gewannen alle drei Partien souverän.

Michael Olise steht in der Startelf
Michael Olise steht in der StartelfMichael Olise steht in der Startelf© IMAGO/DeFodi Images

WM heute nicht live im Free-TV: So können Sie Frankreich – Schweden verfolgen

In Frankreichs Startelf gibt es im Vergleich zum 4:1 gegen Norwegen vier Änderungen in der Startformation.

William Saliba, Lucas Digne, Adrien Rabiot und Bradley Barcola rotieren in die erste Elf. Maxence Lacroix, Theo Hernández, Manu Koné und Désiré Doué sitzen dafür zunächst nur auf der Bank.

Frankreich – Schweden, die offiziellen Aufstellugen:

Frankreich: Maignan – Kounde, Saliba, Upamecano, Digne – Tchouameni, Rabiot – Dembélé, Olise, Barcola – Mbappé

Schweden: Widell Zetterström – Lagerbielke, Lindelöf, Gudmundsson – Svensson, Ayari, Bargvall, Stroud – Elanga, Isak – Gyökeres

Frankreich geht als Favorit ins europäische Duell mit Schweden, die in Gruppe F hinter den Niederlanden und Japan Dritter wurden. „Jetzt“, sagte Deschamps, der nach der Beisetzung am Samstag in die USA zurückgekehrt war, sei es seine Aufgabe all die Ausnahmekönner „daran zu erinnern, dass wir zu Großem fähig sind“.

Er warnte zugleich, dass es ab sofort jederzeit vorbei sein könne – mit dem Traum vom dritten WM-Titel und seiner Hoffnung auf einen krönenden Abschluss. „Je weiter wir kommen, desto stärkere Gegner werden uns gegenüberstehen“, sagte der 57-Jährige. In einem möglichen Achtelfinale könnte Deutschland warten.

Werden Isak und Gyökeres Frankreich gefährlich?

„Individuell sind sie großartige Spieler, aber zusammen können sie eine echte Bedrohung darstellen“, sagte Schwedens Trainer Graham Potter: „Ich denke, sie sind in ihren Stilen unterschiedlich, was meiner Meinung nach gut für uns ist.“

Viktor Gyökeres spielt eher wuchtig und zielstrebig, Isak ist der elegante Angreifer mit viel Tempo. Gerade gegen große Teams wie Frankreich sei es die Aufgabe, „dass wir ihre Eigenschaften und Qualitäten auf die für uns beste Weise nutzen können“.

„Auch wenn wir der Außenseiter sind, glauben wir an uns“, sagte Gyökeres: „Wir können uns auch gegen die besten Mannschaften gut behaupten.“ Jeder müsse einfach sein „Bestes geben, unsere defensive Organisation muss nahezu perfekt sein, und dann müssen wir natürlich die Chancen nutzen, die sich uns bieten“.

—–

Mit Sport-Informations-Dienst (SID)