Der südafrikanische Fußball-Nationaltrainer Hugo Broos hat sich nach dem Einzug seiner Mannschaft in die K.o.-Runde über die FIFA beschwert.
Nach dem Sieg gegen Südkorea (1:0) am Mittwochabend (Ortszeit) in Monterrey wollte der Belgier mit „Bafana Bafana“ gleich am Donnerstag nach Los Angeles aufbrechen, wo am Sonntag um 12.00 Uhr Ortszeit (21.00 Uhr MESZ) das Sechzehntelfinale gegen Kanada ausgetragen wird: „Aber die FIFA hat das verboten“, sagte der 74-Jährige achselzuckend.
WM 2026: Kritik auch an Sperre für Zwane
Die Südafrikaner mussten daher am Donnerstag zunächst in ihr bisheriges Teamquartier in Pachuca rund 850 Kilometer südlich von Monterrey zurückkehren. Erst am Freitag reisen sie in Gegenrichtung ins rund vier Flugstunden entfernte Los Angeles.
Kein Verständnis zeigte Broos auch erneut für die Strafe der FIFA für Themba Zwane. Der Mittelfeldspieler hatte im Spiel gegen Mexiko (0:2) zum Turnierauftakt eine umstrittene Rote Karte gesehen.
Er wurde anschließend für drei Spiele gesperrt und könnte frühestens bei einem Achtelfinaleinzug wieder zur Verfügung stehen. „Die Strafe ist zu hart“, sagte Broos.