Die argentinische Moderatorin Florencia Pena hat mit einer Falschmeldung für einen Schockmoment gesorgt. In einer Sendung des Streamingdienstes Luzu TV hatte sie fälschlicherweise den Tod des Vaters von Lionel Messi verkündet.
Laut Luzu TV wurden alle an der Meldung beteiligten Mitarbeiter entlassen. Florencia Pena selbst beendete die Zusammenarbeit mit dem Sender aus eigenen Stücken und entschuldigte sich öffentlich für ihren Fehler.
Öffentliche Entschuldigung: „Ich schäme mich“
Via Instagram richtete sich die 51-Jährige später an die Öffentlichkeit und zeigte große Reue: „Ich bitte die Familie Messi um Verzeihung für diesen schrecklichen Moment, den sie, wie ich mir vorstellen kann, gerade durchleben. Ich schäme mich sehr, dass ich der Auslöser für diesen Schmerz war.“
Als Moderatorin habe sie während der Live-Sendung die Meldung aufs Ohr bekommen und direkt weitergegeben. „Dennoch übernehme ich die Verantwortung dafür, dass ich Teil dieses Fehlers bin, und habe mich deshalb entschlossen, einen Schritt zur Seite zu treten und meine Teilnahme an ‚Luzu‘ zu beenden“, schrieb sie weiter.
Auch der Chef des Streamingdienstes meldete sich anschließend zu Wort und verurteilte das Geschehene: „Was gerade in der Sendung von ‚Luzu‘ passiert ist, empört mich genauso wie euch alle. Das entspricht weder mir, noch dem, was wir mit unserer Arbeit vermitteln wollen. Ich lehne das voll und ganz ab.“
Sorge um Gesundheitszustand von Messis Vater
Jorge Messi, Vater des argentinischen Superstars, ist nach Angaben der Familie gesundheitlich aktuell in keinem guten Zustand. Nach seinem ersten von drei Treffern hatte Lionel Messi im WM-Spiel gegen Algerien auf dem Platz geweint und erklärt, die Tränen hätten nichts mit Fußball zu tun gehabt. Er habe zuletzt „schwere Tage durchgemacht.“
Die Familie Messi sah sich angesichts der Spekulationen gar zu einem offiziellen Statement bewegt: „Die Familie Messi teilt mit, dass Jorge gesundheitliche Probleme hat. Derzeit steht er unter ärztlicher Beobachtung, erholt sich und zeigt angesichts seines Gesundheitszustands einen positiven Verlauf.“
Weiter hieß es: „Angesichts der Berichte, Gerüchte und Spekulationen, die in den letzten Stunden kursiert sind, möchte die Familie ihr tiefes Unbehagen über den Mangel an Einfühlungsvermögen, Respekt und Skrupeln zum Ausdruck bringen, mit dem einige Personen eine streng private und familiäre Angelegenheit behandelt haben.“