Assan Ouédraogo hat äußerst humorvoll den Moment geschildert, in dem er von Bundestrainer Julian Nagelsmann über seine WM-Nachnominierung informiert wurde. „Ich lag auf der Liege und war unfassbar am Chillen. Dann kam der Anruf und ich war von null auf 180, eine Emotionsexplosion“, sagte Ouédraogo, der den Anruf im Marbella-Urlaub erhielt. Er sei dann „um die Ecke gerannt, damit mich keiner hört“.

Das Gespräch mit Nagelsmann dauerte aber noch ein bisschen länger. „Er mich noch gefragt, ob ich betrunken bin“, schilderte der 20-Jährige: „Ich trinke aber so oder so nicht und habe direkt gesagt: Passt alles.“

Seine Eltern wollte der Leipziger dann sofort über die frohe Botschaft informieren. Diese seien aber nicht ans Telefon gegangen. „Die erste Person war dann meine große Schwester, die hat mir am Anfang aber nicht geglaubt“, sagte Ouédraogo, der im DFB-Kader den verletzten Lennart Karl ersetzt.

Ouédraogo: „Ich bin voll im Saft“

Er sei aus dem Urlaub direkt nach Hause geflogen, „um meine Fußballschuhe zu holen. Sonst hatte ich alles parat.“ Ouédraogo traf dann als erster Spieler im WM-Quartier in Winston-Salem ein. „Ich bin voll im Saft“, sagte er.